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26. April 2017
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Heimatgefühl und Leben in Bayern Druckansicht

28.10.2009

Heimatgefühl und Leben in Bayern

Die Bayern sind stolz auf ihr Land. Sie sehen es als Vorreiter in Deutschland. Das ergab eine Studie die Helmut Jung im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung erstellt hat. Das Lebensgefühl der Bayern ist sehr positiv, das zeigt diese Generationenstudie für die in diesem Jahr 1853 Bayern über 16 Jahren befragt wurden. Zwar sehen viele Bayern die gegenwärtige wirtschaftliche Lage als schwierig an – doch die eigene wirtschaftliche Situation findet jeder zweite Bayer als gut oder sehr gut. 2003 waren es nur 32 Prozent.
Die Erwartungen für die Zukunft sind positiv. Vor allem die überwiegende Zahl der Oberbayern prophezeien für 2010 eine bessere wirtschaftliche Lage.
Eine klare Mehrheit der Bayern (61 Prozent) ist auch der Meinung, dass der Freistaat im Vergleich zu anderen Ländern eine Spitzenposition einnimmt. 2003 waren es nur 50 Prozent. Und 23 Prozent vertreten diese Auffassung teilweise. Insgesamt ein sehr guter Wert.
Typisch bayerisch
Was sehen die Bayern als typisch bayerisch an? Da dominieren weiche Faktoren: Zuerst wird mit 50 Prozent die „Lebensart“ genannt. Darunter fallen Trachten, Brauchtum, Tradition, Feste, Volksmusik. Es folgen Landschaft und Sehenswürdigkeiten mit 36 Prozent und bayerische Küche und Bier mit 18 Prozent. Jeder achte schätzt die Menschen wegen ihrer Mundart und weil sie als gemütlich, bodenständig und gläubig gelten.
Stolz auf Bayern
Die Bayern sehen gute Gründe Stolz auf ihr Land zu sein. Und dieser Stolz ist seit 2003 deutlich gewachsen. Das mit Abstand stärkste Motiv sind in allen Bevölkerungsgruppen die schönen bayerischen Landschaften mit 91 Prozent. 81 Prozent sind stolz auf die lebendigen Traditionen und 79 Prozent auf die wirtschaftlichen Erfolge und die wissenschaftlichen Leistungen, die Bayern hervorbringt. Stolz sind die befragten Bayern auch, auf die bayerische Geschichte (76 Prozent), die bayerische Kunst und Kultur (71 Prozent) und die Bildungseinrichtungen (70 Prozent).
Die sogenannten weichen Faktoren spielen beim Stolz auf Bayern also eine ganz besondere Rolle. Was kann die Ursache dafür sein?
Wir wissen heute, je weiter die Welt wird, je mehr sich der Horizont und der Handlungsraum der Menschen erweitert, umso wichtiger wird wieder das Nahe, das Nächstliegende, der Raum der Geborgenheit der Vertrautheit, den wir Heimat nennen. Gerade in einer zunehmend internationaler werdenden Welt hat das Bayerische, hat bayerische Identität deshalb wieder eine gute Perspektive.
Wenn wir in Zukunft eine stabile Gesellschaft wollen, müssen wir also der teilweise verengten ökonomischen Betrachtungsweise entgegentreten, dass Kulturförderung ausschließlich in die Beliebigkeit der Haushalte zu stellen sei.
Bayern ist ein Kulturstaat – das ist gut so. Aber Bayern muss auch weiterhin seinem Kulturstaats-Auftrag erfüllen – dann wird das so bleiben.

Adolf Dinglreiter MdL a. D.
Landesvorsitzender




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