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Dialog mit dem Bayerischen Rundfunk Druckansicht

31.10.2013

31.10.2013
Bayerische Brauchtums-Organisationen setzen auf Dialog mit dem Bayerischen Rundfunk – „Runder Tisch“ mit Intendant Ulrich Wilhelm

Zum alljährlichen Treffen mit den Verantwortlichen aus bayerischen Brauchtumsverbänden und Organisationen hatte Intendant Ulrich Wilhelm vom Bayerischen Rundfunk diesmal nach Freimann eingeladen. Nach dem vorjährigen Funkhaus-Termin mit Intendant Wilhelm und nach den vorhergehenden Beratungen am „Runden Tisch“ mit dem vormaligen Intendanten Dr. Thomas Gruber waren Gesichter und Themen teilweise schon bekannt. Dennoch gibt es im Laufe eines Jahres immer wieder Neuerungen, Anregungen und Zukunfts-Hinweise, die es gegenseitig auszutauschen gilt.

Teilnehmer an der vom Bayernbund initiierten Gesprächs-Runde waren von BR-Seite neben dem Intendanten noch Dr. Susanne Zimmer, Leiterin des Programmbereichs Bayern 1 in der Hörfunkredaktion, Frida Buck von der „Unter-unserem-Himmel-Redaktion“, Matthias Keller-May als Redaktionsleiter Landesberichte/Abendschau sowie Stefan Frühbeis als Leiter der Volksmusik-Redaktion im Radioprogramm. Gesprächsteilnehmer aus den Verbänden kamen vom Bayernbund, vom Bayerischen Trachtenverband, vom Bayerischen Sportschützenbund, vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege sowie von der Bayerischen Einigung und Bayerischen Volksstiftung, entschuldigt waren der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien und der Verein Bairische Sprache und Dialekte. Zur Begrüßung informierte Intendant Wilhelm, dass bei sinkenden Budgets, gleichen Gebühren und steigenden Kosten viele neue Programm- und Technik-Herausforderungen zu meistern sind. Aus diesem Grunde ist er froh, dass die Verantwortlichen von den bayerischen Großverbänden nicht über den Bayerischen Rundfunk reden, sondern mit dem BR Dialog halten. Adolf Dinglreiter als Landesvorsitzender des Bayernbundes, der das Dialog-Gespräch koordiniert hatte, sprach aufgrund des Zusammenschlusses der großen Verbände zu einer Bürger-Allianz von einer starken Bürgerbewegung mit enorm vielen Mitgliedern, denen Machart und Inhalt der Sendungen im Radio und im Fernsehen nicht gleichgültig sind. Das reiche kulturelle Erbe unseres Landes zu bewahren und zu fördern ist uns wichtig. Schließlich hat der Bayerische Rundfunk einen gesetzlichen Auftrag, dem Freistaat Bayern und dessen Bewohnern und Hörern zu dienen. Die Volksmusik auf Bayern 1 soll –so Intendant Wilhelm und Stefan Frühbeis- trotz mancher Gerüchte auch zukünftig in vollem Umfang beibehalten werden. Noch mehr bekannt gemacht werden sollte, dass auf Bayern plus (Digital-Radio) seit fünf Jahren täglich viele Stunden echte und zum Teil auch moderierte Volksmusik zu empfangen ist. Gemeinsam festgestellt wurde, dass in Bayern noch nie so viele, excellente und vor allem junge Volksmusikanten –dank guter Musikschulen und Musiklehrer – zur Verfügung stehen. Einig war man sich auch, dass manchmal aus Gedankenlosigkeit oder Unkenntnis nicht zu Bayern passende Begriffe Verwendung bei Titeln, Ansagen oder Kommentaren finden. „Bayern ist Bayern und Bayern ist was Extriges und Besonderes“ – so Max Bertl als Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes in seinem Beitrag; damit dankte er auch für viele gute Sendungen insbesondere im Fernsehbereich. Martin Wölzmüller vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege und zugleich Mitglied des BR-Rundfunkrates wies auf bevorstehende und dramatische technische Veränderungen hin. Wie Intendant Ulrich Wilhelm daraufhin erläuterte, werden im Laufe der nächsten Jahre Veränderungen vom bisherigen UKW- zum dann dab-plus-Programm keinerlei Nachteile für die Eigenart des Bayerischen Rundfunks oder für die Sendung im Sinne der Brauchtumspflege bedeuten. Fortgesetzt werden soll –eventuell auch mit einigen Anregungen aus den Reihen der Dialogrunde – die Serie „Dahoam is Dahoam“. Bisher – so der Intendant – haben 1.200 Folgen für das treueste deutsche Fernsehpublikum gesorgt, so dass weitere 100 bis 150 neue Folgen vorgesehen sind.

Dem Gespräch und Gedankenaustausch mit dem Intendanten folgten noch ein Besuch des schier unerschöpflichen Archivs vom BR, eine Führung durch die verschiedenen Aufnahme-Studios sowie die Teilnahme an einer Live-Sendung der „Abendschau“. Im nächsten Jahr soll der fachliche und freundschaftliche Dialog weiter fortgesetzt werden.
Nähere Informationen: www.BR.de oder www.bayernbund.de oder www.trachtenverband-bayern.de

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