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23. Juli 2017
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Bericht des Landesvorsitzenden bei der Landesversammlung 2014 Druckansicht

11.10.2014


Bayernbund e.V.

Landesversammlung des Bayernbundes
am 11.10.2014 im Bayerischen Landtag in München

Bericht des Landesvorsitzenden:

Wir haben uns heute im Bayerischen Landtag versammelt – einem Platz, an dem wir als BB schon oft interessante Themen angestoßen und offene Diskussionen geführt haben.

Es wäre schön, wenn auch heue von dieser Veranstaltung Impulse ausgehen würden, die unsere Arbeit im BB positiv beeinflussen.

Das ist notwendig, denn die Herausforderungen die vor uns stehen sind groß, wenn wir unseren satzungsgemäßen Aufgaben auch in Zukunft gerecht werden wollen.

Viele tiefgreifenden Entwicklungen, und veränderte Wert-haltungen bestimmen das Handeln in unserer Zeit.

Viele Fragen sind offen:

• Welche Auswirkungen haben Globalisierung und Internationalisie¬rung auf Bayern – seine Eigenständigkeit und seine Identität?

• Sind Föderalismus und Subsidiarität noch zeitgemäße Handlungsoptionen in unserer Zeit?

• Muss wirklich alles in größerem Rahmen geregelt werden? Verlieren die Regionen an Bedeutung?

• Wie sichern wir in unserem Land Strukturen, die auch in ländlichen Räumen eine hohe Lebensqualität ermöglichen?

• Lässt eine oft verengte ökonomische Betrachtungsweise der Zukunft unserer Gesellschaft noch Raum für immaterielle Werte?

• Lassen sich Tradition, Sprache und eigenständige Kultur in unserem Land bewahren?

• Steht diese Kultur noch im Einklang mit unserer über Jahrhunderte gewachsenen christlich-abendländischen Tradition?

Eine Auswahl von vielen Fragen, die den Umbruch in unserer Zeit kenn¬¬¬¬zeichnen. Zu vielem gibt es in Bayern noch befriedigende Antwor¬ten. Manchmal möchte man fast glauben, wir wohnen auf einer ‚Insel der Seligen’. Aber, wird das so bleiben?
Es wird so bleiben!


Es wird so bleiben, ja es kann sich da oder dort sogar noch verbessern, wenn wir auf allen Ebenen unseren satzungsgemäßen Auftrag erfüllen.
Wenn wir eintreten

• für die Pflege und Vertiefung des bayerischen Geschichts- und Staatsbewusstseins

• für die Bewahrung der christlich-abendländischen Tradition, die unser Land über Jahrhunderte geprägt hat,

• für die Erhaltung der heimischen Kultur und der Sprache aller bayerischen Stämme,

• für die Unterstützung der Heimatpflege und des Brauchtums sowie des Landschafts- und Naturschutzes,


• für die Stärkung der föderaten Ordnung in Deutschland,

• für die Bewahrung der Eigenstaatlichkeit Bayerns und ihrer Symbole sowie


• für die Förderung eines Europas der Regionen mit der in Maastricht vereinbarten Subsidiarität, die den Ländern Raum lässt, ihre eigenen Anliegen selbst zu regeln.
Eines Europas, das statt im Klein Klein zu ersticken stärker zur Bewältigung der Krisen in der Welt beiträgt, die auch unser Land belasten. Man betrachte nur die aktuellen Probleme mit den Asylanten.

Zu jedem dieser Ziele haben wir auch im zurückliegenden Jahr wieder deutliche Akzente gesetzt.

So etwa zum Thema: Heimat Bayern

Vor gut 2 Jahren haben wir im Bayerischen Landtag eine Auftaktveranstaltung zum Thema: Heimat Bayern durchgeführt. In einigen Kreisverbänden wurde diese wichtige Thematik zusammen mit Kommunalpolitikern, den Kirchen und Vertretern von Verbänden bereits erfolgreich umgesetzt.

Uns geht es dabei nicht um Heimattümelei. Wir tun das weil wir wissen, je weiter die Welt wird, je mehr sich der Handlungsraum und der Horizont der Menschen erweitert, umso wichtiger wird wieder das Nahe, das Nächstliegende, der Raum der Vertrautheit und der Geborgenheit, den wir Heimat nennen.
Diesen Raum wollen wir wieder stärker bewusst machen und wir wollen ihn sichern weil er Identität schafft und in einer unübersichtlichen Welt ein Geländer der Orientierung ist.

Ende 2013 haben wir bei der Staatsregierung den Vorschlag für die Schaffung eines „Bayerischen Kulturpreises“ eingebraucht (neben Filmpreis u. a.). Von der Staatskanzlei wurde diese Anregung positiv aufgenommen. Leider kam diese Initiative bisher noch nicht zum Tragen, weil zwischen Staatskanzlei, Kultus- und Wissenschaftsministerium noch kein Einvernehmen über die Ausgestaltung zu erzielen war. Nach einigen personellen Veränderungen in der Staatsregierung sind wir jetzt wieder in guten Verhandlungen, weswegen ich davon ausgehe, dass wir unser Vorhaben bald realisieren können.

Eine Initiative die der Pflege der Kultur und der Sprache aller bayerischen Stämme dient, ist das Projekt: „Freude an der Mundart wecken und verstärken“ das vom Kreisverband Rosenheim entwickelt und in den letzten zwei Jahren zusammen mit dem Kreisverband Traunstein in einem größeren Rahmen erfolgreich weitergeführt wurde.

Ein in den letzten Monaten erarbeiteter Abschlussbericht in Form eines großen Lesebuches wird am 11. November vorgestellt,dann allen Schulen in Altbayern zugestellt und damit das Projekt zur Nachahmung empfohlen.

Dank an Christian Glas, Heinz Wallner, Norbert Zehrer und ganz besonders dem ehem. Ministerialdirigenten Dr. Helmut Wittmann und den beteiligten Lehrkräften. Dank aber auch dem bayerischen Kultusministerium hier Staatssekretär Sibler – das diese Maßnahme aktiv gefördert hat und weiter fördern wird.

Im Wertebündnis Bayern konnte 2013 ein Beschluss herbeigeführt werden, dass dieses Projekt des Bayernbundes mit Unterstützung des Trachtenverbandes, der Lehrerverbände und von Elternvereinigungen bayernweit umgesetzt wird. Inzwischen wurde mit der Staatskanzlei und befreundeten Verbänden das dafür notwendige Konzept ausgearbeitet.

Am 7. Oktober haben wir nun in der Staatskanzlei den Startschuss für dieses bayernweite Projekt gegeben. Ein erstes Pilotprojekt wird die Regierungsbezirke Oberbayern,
Niederbayern und die Oberpfalz umfassen. Im nächsten Jahr werden dann Franken und Schwaben folgen.

Es ist ein schöner Erfolg, dass aus dieser mit großem Einsatz entwickelten regionalen Initiative des Bayernbundes, ein in ganz Bayern zum Tragen kommendes Projekt wird. Darauf dürfen wir stolz sein.

Ein weiteres großes Projekt das wir 2013 begonnen haben, befasst sich mit dem Thema: Bayern, Deutschland und Europa – was ist aus der Eigenstaatlichkeit geworden?

Zu den satzungsgemäßen Obliegenheiten des Bayernbundes gehört es nämlich auch so bedeutende Aufgaben sich einzusetzen für die

• Die Bewahrung der Eigenstaatlichkeit Bayerns,

• Eine Stärkung der föderativen Ordnung in Deutschland und Europa sowie


• Die Förderung eines Europas der Regionen mit entsprechenden verfassungsgemäßen Organen.

Damit wird der Auftrag deutlich, den wir uns als bayerisches Gewissen anmaßen.
Die Auftaktveranstaltung dazu war ein voller Erfolg.

Die Vorstellung unserer dazu erstellten Ausarbeitung hat in unserem Landesbeirat und in der Politik intensive und konstruktive Diskussionen ausgelöst. Das zeigte, dass wir mit dieser Thematik einen wichtigen Kern bayerischer Politik getroffen haben.

Das urdemokratische Prinzip der Subsidiarität auf dem unser Föderalismus fußt, wird heue leider oft übersehen, oder gar bewusst ausgehöhlt. Wir sehen mit Sorge, dass der Bund und die EU immer wieder Aufgaben an sich ziehen wollen, die wir im eignen Land besser und auch bürgernäher erledigen können.
Viele finanzschwache Länder in Deutschland und in Europa unterstützen diese Entwicklung zum Zentralismus sogar, weil es ihnen kurzfristig Vorteile bringt. Das ist aber kein gesunder Wettbewerbsföderalismus der ein Land weiterbringt.
Dieser Tendenz zum Zentralismus in Richtung Berlin oder Brüssel begegnen wir deshalb mit deutlicher Ablehnung.

Auf dieser Grundlage wollen wir mithelfen, das aus seiner langen Tradition gewachsene bayerische Staatsbewusstsein lebendig zu erhalten und konstruktiv weiter zu entwickeln. Wir haben das in den vergangenen Jahren mit einer Reihe von Initiativen immer wieder getan.

Lassen Sie mich dazu nur einige Beispiele nennen:
Wir haben uns vor der Verabschiedung der sog. „Schuldenbremse im Grundgesetz“ an die Bayerische Staatsregierung gewandt. Wir fanden es nicht richtig, dass damit einmal das Budgetrecht des Bayerischen Landtags erheblich eingeschränkt wird und der Bund sich aber die Möglichkeit zum Schuldenmachen offen läßt. Nach Vorstößen Bayerns soll sich jetzt jedoch einiges ändern.

Mit großer Entschiedenheit setzen wir uns seit 2008 auch gegen die geltenden Regelungen des Länderfinanzausgleiches ein. Unsere damaligen Befürchtungen wurden in zwischen weit übertroffen. 2014 wird Bayern ca. 5 Mrd Euro an Länderfinanzausgleich leisten. Was könnten wir in unserem Land mit 5000 mal 1 Mio alles leisten.

Heute ist die bayerische Politik aktiv dabei hier etwas zu verändern. Aber der Bayernbund hat vor Jahren mit seine Initiativen dieses Thema kräftig angestoßen. Darauf sind wir stolz.

Ohne auf dieses Thema näher einzugehen, nur ein paar Punkte, die nicht hingenommen werden können.

• Der Länderfinanzausgleich ist für strukturschwache Länder als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht – nicht als Instrument der Daueralimentierung.

• Die Dynamik mit der die von Bayern zu erbringenden Leistungen wachsen führt zu einer Benachteiligung der Bevölkerung Bayerns gegenüber Ländern die mehr konsumieren, statt zu investieren.


• Einige Länder und Stadtstaaten sind aus eigener Kraft nicht in der Lage ihre Aufgaben wirksam erfüllen zu können. Ihre Bürger werden deshalb mit einem höheren Schlüssel bewertet. Das kann so nicht weitergehen. Nach §29 des GG wäre eine Neuordnung der Länder möglich. Da muss etwas getan werden.

Ein Stein des Anstoßes ist für uns auch das ständige Bemühen des Bundes, zunehmenden Einfluss auf die Kulturpolitik zu gewinnen. Der Bildungsföderalismus soll deutlich verändert d. h. eingeschränkt werden. Da sind sich Teile der Bundesregierung mit Grünen und Bundesverbänden der Wirtschaft einig. Wir aber fragen: Zählt Bildungsvereinheitlichung mehr als die Qualität der Bildung?

Da können wir doch nicht mitmachen, damit würden wir die Spitzenposition Bayerns schwächen und den letzten, bedeutenden Rest der Eigenstaatlichkeit aufgeben.

Kulturpolitik ist eine Bastion, von der aus wir als Land noch etwas gestalten können, wo wir etwas zu sagen haben. Deshalb haben wir die Staatsregierung in Schreiben und Resolutionen immer wieder aufgefordert hier nicht nachzugeben.

Was den Bund betrifft, will ich es bei diesen Beispielen belassen.

Auch die EU macht uns trotz des Maastricher Subsidiaritätsbeschlusses immer wieder Sorgen. Ob es da um die Kommunale Wasserversorgung, um das sog. Einheimischen Modell u. a. geht. Die EU soll die Kirche im Dorf lassen.
Aber nicht an allem ist die EU alleine schuld. Die erneute Überprüfung des Einheimischen-Modells wurde von der Bundes-Umweltministerin Barbara Hendricks und von ihrem Staatssekretär Pronold bei der EU angefordert. Ich hoffe, dass damit die Bemühungen Bayerns zum Erhalt dieses Modells nicht zerstört werden.
Wenn wir – wie in diesen Beispielen angedeutet – weitgehende Selbstbestimmung in Deutschland und in der EU fordern, dann nicht als regionale Egoisten, die Abgrenzung betreiben wollen.

Wir handeln da bei vielmehr als bayerische Patrioten, die weltoffen sind, aber auch ihre Heimat und Kultur bewahren und so ihre Eigenart und ihre Identität auch in Zukunft sichern wollen.

Das Thema: Zukunft unserer Dörfer werden wir mit dem Schwerpunkt „Lebenswerte Zukunft für Bayerns Regionen. Aktive Bürgergesellschaft für unsere Dörfer“ weiter bearbeiten.

Eine Auftaktveranstaltung dazu mit Prof. Dr. Magel und mehrerer Fachleute aus dem kommunalen Bereich fand im Juli in Aying statt. Nähere Informationen dazu können Sie der letzten Ausgabe der WBR entnehmen.

Eine gute und erfolgreiche Zukunft wächst im Dorf weitgehend aus der eigenen Gestaltungskraft der Bürgerinnen und Bürger. Der ländliche Raum hat da seine besonderen Stärken. Die hier vorhandene Qualität des Gemeinschaftslebens bietet die Chance, innovativ neue soziale Netzwerke zu entwickeln und damit unsere bayerische Heimat lebenswerter zu machen.
Aber auch die Politik muss dazu seinen Beitrag leisten und notwendige Hilfestellungen geben.
Wir werden deshalb die bei der Tagung in Aying gewonnenen Erkenntnisse in einer Klausurtagung im November in einen Aufgaben – und Forderungskatalog zusammenführen und an die Staatsregierung und an den Bayerischen Landtag weitergeben.
Darüber hinaus werden wir im nächsten Jahr in unseren Kreisverbänden auch die Kommunalpolitik und regionale Organisationen zu diesem Thema ansprechen und mit ihnen über notwendige Zukunftsaufgaben für den ländlichen Raum – der Heimat vieler Menschen in Bayern – diskutieren. Wir freuen uns schon darauf.

Und nun zu weiteren Initiativen.

Der Bayernbund hat auch im Berichtsjahr wieder beim Wertebündnis Bayern und bei der Bürgerallianz Bayern mitgearbeitet. Wir bringen in beiden Bündnissen unsere Vorstellungen mit Nachdruck ein.

Neben diesen Initiativen gab es im abgelaufenen Jahr eine Reihe von Gesprächen mit Institutionen und Organisationen bei denen wir unsere Vorstellungen einbringen konnten. Der Bayernbund ist damit mit seinen Themen in der öffentlichen Meinungsbildung umfassend und gut vertreten.



Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk:

Der Bayernbund hat wieder versucht im Herbst ein Gespräch mit dem Intendanten und Brauchtumsverantwortlichen zu führen. Leider war es nicht möglich heuer noch einen Termin zustande zu bringen. Wir werden dieses Gespräch mit dem Intendanten des BR, Herrn Ulrich Wilhelm und seinen Abteilungsleitern im März 2015 führen können. In den bisherigen durchwegs fruchtbaren Gesprächen ging es darum, das reiche kulturelle


Erbe unseres Landes durch Rundfunk und Fernsehen zu bewahren und zu fördern und dabei das Echte und Prägende in besonderer Weise herauszustellen. Wir hoffen, ja wir erwarten, dass unsere Wünsche und Vorstellungen von den Vertretern des BR auch in Zukunft positiv aufgenommen werden.

Gute Zusammenarbeit gibt es auch mit den verschiedenen staatlichen Stellen bei denen wir immer wieder vorstellig werden wenn wir bayerische Belange zur Sprache bringen wollen. In diesem Zusammenhang: Dank auch der Staatskanzlei für den jährlichen Zuschuss für unsere Arbeit.

Eine gute Zusammenarbeit verbindet uns auch mit dem Haus Wittelsbach – mit Herzog Franz , Prinz Ludwig und dem herzoglichen Verwalter, Baron von Bechtolsheim. Unser Dank gilt der finanziellen Unterstützung und ganz generell dem Wohlwollen mit dem Herzog Franz von Bayern unsere Arbeit begleitet.
Einen besonderen Dank möchte ich auch unserem hochkarätig besetzten Landesbeirat aussprechen. Wir tragen ihm vor was wir auf bayerischer Ebene und den Kreisverbänden bearbeiten und auch was wir für die Zukunft planen. Es gibt dazu immer eine rege Diskussion und viele nützliche Anregungen für unsere Arbeit.

Danken möchte ich auch für die gute Zusammenarbeit mit den befreundeten Verbänden

o dem Bayerischen Trachtenverband – Landesvorsitzenden Max Bertl und dem Vorsitzenden der Trachtenjugend Günther Frey. Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit.
o dem Bayerischen Sportschützenbund –
dem 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink und gleichzeitig dem stv. Bundesschützenmeister
o beim Bund der Bayer. Gebirgsschützen – Hauptmann Karl Steiniger
o der Bayer. Einigung und der Bayer. Volksstiftung – Florian Besold – mit der wir gemeinsam den Bayerischen Verfassungstag am 1. Dezember durchführen.
o dem Landesverein für Heimatpflege, Landtagsvizepräsiden , a. D. Hans Böhm
o dem Förderverein für baierische Sprache und Dialekte, Herrn Siegfried Bradl

Mit ihnen allen verbindet uns die Verantwortung für die Pflege von Tradition und Brauchtum und die Liebe zu unserer bayerischen Heimat.

Wenn wir den großen Herausforderungen der Zukunft gerecht werden wollen, müssen wir noch stärker das Gemeinsame suchen, um so gegenüber Politik und Gesellschaft eine starke, dynamische und dauerhaft prägende Wirkung entfalten zu können.

Diese prägende Wirkung nach innen und außen versuchen wir auch mit der WBR zu erreichen. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen dürfen wir annehmen, dass die WBR gut ankommt – bei den Mitgliedern ebenso, wie bei den Stellen, die wir darüber hinaus beliefern: staatliche Stellen, Bibliotheken, MdL, Bezirksräte, Landesgruppen im Bundestag und im EP.

Dank an Frau Binzer-Prieler, die die Redaktion und die druckfertige Gestaltung der Zeitschrift äußerst gewissenhaft und gut vornimmt. Wir werden mit ihr zusammen weiter bemüht sein, unsere WBR attraktiv, interessant und lesenswert zu gestalten. Damit können wir viele unserer Themen, Vorstellungen und Anregungen unseren Mitgliedern und vielen Entscheidungsträgern außerhalb des BB bekannt machen.

Danken darf ich auch den Kreisvorsitzenden, die eine außerordentlich aktive und konstruktive Arbeit geleistet haben. Die vielen Veranstaltungen zu Geschichte, Kultur, Sprache,
Brauchtum und zur Zukunftsentwicklung unseres Landes. Die Arbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern und den Schulen aber auch die Kulturfahrten, Ausstellungen und die Feier von geschichtlichen Gedenktagen verdienen hohe Anerkennung. Diese Veranstaltungen sind die Voraussetzung dafür, dass wir mit unseren Ideen und Vorstellungen das Land durchdringen.
Das drückt sich auch in der Mitgliederzahl aus, die weiter erfolgreich wächst. Damit uns das noch besser gelingt, haben wir einen neuen, ansprechenden Werbeprospekt mit Aufnahmeantrag geschaffen.

Wir brauchen auch noch mehr Kreisverbände Unser intensives Bemühen gilt deshalb dem weiteren Ausbau der Organisation. In Weiden findet die Gründung eines KV am 23. Oktober statt. In Landshut und in Straubing laufen die Vorbereitungen mit neuen Leuten erfolgversprechend. (Radlmeier MdL/Ingrid Ritt) Auch in Mühldorf Altötting gibt es gute Ansätze für eine Neugründung. Im KV Wittelsbacher Land mit 45 Mitgliedern ist die aktive Arbeit weitgehend eingeschlafen. Noch im Herbst ist eine Mitglieder-versammlung geplant bei der wir eine neue Vorstandschaft wählen. Der ehemalige Landrat Christian Knauer und der neue Bürgermeister von Thierhaupten unterstützen mich dabei.
In Memmingen und Kempten brauchen wir neue Vorstände. Sie Suche gestaltet sich schwierig. Ich hoffe, dass unser ehemaliger Landeswirtschaftsminister Miller bald fündig wird.

Auf Anregung unserer Mitgliedes Markus Erhorn bereiten wir gerade eine Aktion zur Gewinnung junger Mitglieder vor. Herr Erhorn wird nach einem Gespräch Anfang dieser Woche ein Grobkonzept für Veranstaltungen entwerfen. Nach einer endgültigen Ausarbeitung werden wir Anfang 2015 unsere rund 200 Mitglieder unter 40 Jahren in drei Veranstaltungen zur Aktivierung junger Mitglieder einladen.

Im abgelaufenen Jahr hat sich wieder viel getan. Es war für den Bayernbund ein erfolgreiches Jahr. Der geschäftsführende Landesvorstand und der erweiterte Vorstand mit den Kreisvorsitzenden hat gut und konstruktiv zusammengearbeitet.

Allen ein herzliches Vergelt`s Gott für ihren Einsatz. Ein besonderer Dank gilt dabei meinen Stellvertretern Josef Kirchmeier, Christian Glas und Stefan Dorn, sowie dem Schatzmeister Matthias Dambach, die mich in besonderer Weise unterstützt haben.

Ebenso herzlich danke ich meiner Mitarbeiterin in der Landesgeschäftsstelle Frau Gabriele Then, die auch als gewählte Schriftführerin die ihr gestellten Aufgaben sehr gut erfüllt. Nur mit dieser Unterstützung war es möglich, die lfd. Geschäfte gut und zeitgerecht abzuwickeln, die Veranstaltungen und die Kontakte nach außen zu organisieren sowie den Kreisverbänden die erforderliche Unterstützung zu leisten. Vergelt`s Gott dafür!

Liebe Freunde des Bayernbundes,

gewaltige Veränderungen national und international nehmen zunehmend Einfluss auf Politik und Gesellschaft auch in unserem Land.

Veränderte Werthaltungen bestimmen unsere Zeit. Da braucht es Geländer der Orientierung durch eine tiefe Verwurzelung in unserer Geschichte und in unserer christlich-abendländischen Tradition.

Deshalb müssen wir uns weiter darum bemühen
o Bayerns Eigenstaatlichkeit gegenüber Berlin und Brüssel zu verteidigen
o Bayerns Geschichte gerade jungen Menschen zu vermitteln und sie so auf Dauer lebendig zu erhalten
o Tradition und Brauchtum auf christlich-abendländischer Grundlage und dazu ein breitgefächertes kulturelles Angebot zu sichern
o Unsere Sprache als Ausdruck unserer Lebensart und unserer Heimat zu erhalten
o Bayern als Werte- und Kulturgemeinschaft auf christlicher Grundlage pflegen

Mit dieser unserer Arbeit wollen wir Akteur, Mahner und Bespielgeber sein. Das bayerische Gewissen, wie wir es oft nennen. Dabei sind wir nicht rückwärts gewandt.


Verwurzelt in Geschichte und Tradition sind wir offen für Neus und bereit die Zukunft aktiv mitzugestalten. Das ist uns Aufgabe und Verpflichtung. Daran lasst uns auch weiterhin gemeinsam arbeiten. Dann wird Bayern auch in Zukunft Bayern bleiben.

Für den Bayernbund

Adolf Dinglreiter, MdL a. D.
Landesvorsitzender

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