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23. Juli 2017
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15.08.2015

Wird die Zuwanderung zum Problem?

Wir registrieren derzeit eine Flüchtlingsbewegung, die einer Völkerwanderung gleicht. Der jetzige Flüchtlingsstrom hat etwas Inflationäres. Ständig müssen die Zahlen nach oben korrigiert werden Wird es 2015 bei den aktuell prognostizierten 800.000 bleiben, oder schwillt die Zahl in Zukunft weiter an?
Was ist anders geworden?
Die Flucht war bisher eingegrenzt auf regionale Bereiche, in denen es Krieg, Verfolgung und Vertreibung gab. Jetzt ist die Flucht entgrenzt. Sie hat abgesehen von Syrien und dem Irak nichts lokales, nichts endliches mehr. In Somalia, im Südsudan, in Mali und in anderen afrikanischen Staaten sind Millionen Menschen unterwegs nach Europa. Zum Teil weil sie verfolgt werden. Überwiegend aber, weil sie anderswo bessere Lebensbedingungen suchen. Das gilt z. B. auch für die Zuwanderer aus dem Balkan. Balkanländer die in die EU wollen, können aber nicht zugleich Asylländer sein. Bei allem Verständnis für jeden Zuwanderer der seine persönliche Situation verbessern will. Die Frage ist aber: Kann Deutschland, kann Bayern über Jahre massenhafte Zuwanderung in der jetzigen Größenordnung verkraften? Das insbesondere dann, wenn wir jedem Flüchtling eine menschenwürdige Unterbringung sichern wollen.
Wir haben in Bayern die Zuwanderung in den vergangenen Jahren gut bewältigt. Obwohl einige bayerische Großstädte einen höheren Anteil an Migranten haben, als etwa Berlin gab es keine größeren Probleme. Die Integration hat weitgehend funktioniert. Aber kann sie noch funktionieren, wenn der jetzige Zustrom über Jahre anhält? Wenn es so weitergeht wird in Staat und Gesellschaft nichts bleiben wie es ist. Deshalb muss sich etwas ändern.
Wir müssen den Menschen dort helfen, wohin sie in ihrer größten Not zuerst fliehen – in den Nachbarstaaten der Konfliktländer. Wenn wir die Probleme nicht dort lösen, kommen die Menschen zu uns. Der Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller fordert dafür von der EU ein Sofortprogramm über 10 Mrd. Euro. Die Hilfe dort wäre auch besser, weil sie den Flüchtlingen lebensgefährliche Strapazen erspart und zu gegebener Zeit eine Rückkehr in ihre Heimat erleichtert. Müller fordert weiter, dass die EU aktiv dazu beiträgt die Krisenländer aus denen unsere Zuwanderer kommen zu befrieden und dort Bildung, Ausbildung und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu ermöglichen. Die Menschen brauchen in ihren Heimatregionen Zukunft, dann nur wenn die Besten bleiben haben auch diese Länder eine Zukunft. Die deutsche Politik, die EU und die UN sind gefordert.

Adolf Dinglreiter, MdL a. D.
Landesvorsitzender

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