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27. März 2017
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09.12.2015

Frieden auf Erden den Menschen

Im Lukas-Evangelium wird uns von einem Engelchor berichtet der bei der Geburt Jesu in den Jubelruf ausbricht: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens“. Das ist Weihnachten, der Tag an dem sich der Himmel zur Erde neigt, der Tag, der anregen soll uns auf das Wesentliche zu besinnen, der uns Orientierung geben soll für die Gestaltung unseres Lebens.
Ein Blick auf die Weltgeschichte unserer Tage zeigt, wie weit wir von dem Frieden auf Erden entfernt sind. Krieg, Flucht, Vertreibung, Terror und Angst nehmen zu. Ist die Welt gottloser, menschenverachtender, brutaler geworden? Aber waren wir nicht auch lange Zeit zu sorglos. Nach der deutschen Wiedervereinigung vor 25 Jahren, den Vereinbarungen mit Russland und dem Zusammenwachsen Europas haben viele gedacht, ein dauerhafter Friede sei angebrochen. Aufkommende Konflikte auf dem Balkan, in den arabischen Ländern und im Nahen und Mittleren Osten wurden nicht oder zu spät erkannt. Die Auswirkungen davon sind Flucht und Vertreibung, die uns vor große Herausforderungen stellen. Da gibt es keine Patentlösungen. Wenn Weihnachten die Zeit ist in der wir uns auf das Wesentliche besinnen, dann ist es einmal dies:

Wir müssen schnellstmöglich die Fluchtursachen durch den Krieg in Syrien und im Irak und die Armut in den heimatnahen Unterkünften der Flüchtlinge beseitigen.

Für die bei uns ankommenden asylberechtigten Flüchtlinge müssen wir eine menschenwürdige Unterbringung und gezielte Integration ermöglichen.
Und wir brauchen europäische Grenzregelungen und Kontingente für überschaubare und geregelte Zuwanderung.

Und da ist noch die Angst vor dem Islam. Natürlich brauchen wir für die Integration eine Leitkultur, die sich an den Werten des Grundgesetzes orientiert. Aber wie ist es denn um unsere christlich-abendländische Geisteshaltung bestellt?

In einer deutschlandweiten Umfrage wurde ermittelt was den Menschen an Weihnachten besonders wichtig ist. 56 Prozent sagen gutes Essen, 41 Prozent ein hübscher Weihnachtsbaum, 18 Prozent ein gutes Fernseh-Programm und gerade mal 11 Prozent der Besuch des Weihnachtsgottesdienstes. Sieht so das Wesentliche aus, das Weihnachten ausmacht. Wenn unsere Leitkultur glaubwürdig sein soll, dann müssen wir sie auch leben. Nutzen wir deshalb den Advent und Weihnachten zu etwas mehr Ruhe und Besinnung, damit Seele und Gemüt Wurzeln schlagen können, aus denen wir Kraft schöpfen für die Herausforderungen unserer Zeit.

Adolf Dinglreiter, MdL a. D.
Landesvorsitzender

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