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27. Mai 2017
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Der demographische Wandel - Aufgabe für Bayern Druckansicht

29.06.2016

Der demographische Wandel – Aufgabe für Bayern

Niedrige Kinderzahlen und eine höhere Lebenserwartung haben Staat und Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten Vorteile gebracht. Es wurde Geld gespart, weil weniger Nachwuchs zu versorgen war und dazu noch vergleichsweise weniger Ältere. Die geburtenstarken Jahrgänge der 50er und 60er Jahre machten sich als große Gruppe der Bevölkerung um die Volkswirtschaft verdient. Und weil derzeit die Zahl der Erwerbstätigen auf Höchstniveau liegt kann der Staat auch Höchsteinnahmen bei seinen Steuer- und Sozialkassen verbuchen.

Was aber ist in Zukunft. In wenigen Jahren werden sich bereits doppelt so viele in den Ruhestand verabschieden, als Junge neu ins Berufsleben einsteigen. Wie gehen wir mit diesem demographischen Wandel um?

Viele sehen in der Zuwanderung eine Lösung dieses Problems. Das erfordert aber hohe Aufwendungen für Bildung und Integration. Der dauerhaft bessere Weg wäre es die Geburtenzahl im eigenen Land zu steigern. Hier wurde bereits einiges getan z. B. Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindererziehungszeiten für Eltern, Kinderbetreuungsgeld usw. Das hat in geringen Umfang schon gewirkt. Wo noch mehr getan werden muss ist bei den familienfreundlichen Arbeitszeiten in den Betrieben. Da ist noch Nachholbedarf.

Auch der Freistaat Bayern könnte beim Kinderwunsch Ehepaaren noch zusätzlich helfen.
Der Bund hat nämlich für Ehepaare, die gerne Eltern werden wollen, aber auf normalem Wege keine Kinder bekommen, ein Unterstützungsprogramm von 10 Millionen Euro aufgelegt. Damit sollen die sehr hohen Behandlungskosten zur Vorbereitung auf eine Schwangerschaft unterstützt werden, die viele dieser Ehepaare überfordern. Voraussetzung für die Inanspruchnahme dieses Bundeszuschusses in Höhe von 25 % der anfallenden Behandlungskosten ist, dass auch die Länder sich in gleichem Umfang daran beteiligen.

Bayern tut das bisher nicht. Es ist höchste Zeit, dass Ehepaaren die Kinder wollen und dazu ärztliche Hilfe brauchen, auch vom Freistaat Bayern Hilfe zugesagt wird.


Adolf Dinglreiter, MdL a. D.

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