17. Dezember 2017
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25 Jahre für den Bayernbund Druckansicht

28.10.2017

25 Jahre war ich Landesvorsitzender des Bayernbundes. Eine lange Zeit. Deshalb habe ich bei der letzten Landesversammlung mit Unterstützung der Delegierten dieses Amt in neue Hände gegeben.

Am 27. September 1992 wurde ich von der damaligen Landesversammlung mit dieser Aufgabe betraut. Der damalige Landesvorsitzende Rudolf Huber, der sich über 30 Jahre lang mit großem Einsatz für die Pflege der bayerischen Staatstradition, die Förderung eines Europa der Regionen sowie der Geschichte und Kultur unseres Landes einsetzte, war schon längere Zeit krank. In dem damals in Bezirksverbänden gegliederten Bayernbund gab es neben großer Aktivität in Schwaben nur noch in Regensburg und in Nürnberg von Zeit zu Zeit Veranstaltungen. Der Bezirksverband Oberbayern war weitgehend untätig.

Die Aufgabe, die sich vor diesem Hintergrund stellte war, dem Bayernbund auf der Grundlage seiner Satzung durch Veranstaltungen und Veröffentlichungen wieder mehr Aufmerksamkeit in der bayerischen Öffentlichkeit zu verschaffen. Dazu haben wir Tagungen und Seminare konzipiert, und dabei drängende staats- und gesellschaftspolitische Probleme mit hochrangigen Politikern und Wissenschaftlern behandelt.

Diesem Ziel dient auch die Umgestaltung der Weiß-Blauen Rundschau. Sie erhielt ein modernes Format und regelmäßige Erscheinungstermine. Die Belieferung erfolgte nunmehr nicht nur an Mitglieder, sondern auch an die Mitglieder des Bayerischen Landtages und an viele staatliche Stellen. Damit konnten wir regelmäßig über unsere Vorstellungen und Aktivitäten berichten und so unser Profil einer großen Öffentlichkeit gegenüber schärfen.

In der praktischen Arbeit vor Ort zeigte sich jedoch bald, dass wir mit unserer Organisation noch mehr in die Breite gehen mussten, um so mehr Menschen zu erreichen.

Wir begannen wir mit der Gründung von Kreisverbänden des Bayernbundes. Es lag nahe in meiner Heimat Rosenheim damit zu beginnen. Das war 1995. Heute ist Rosenheim mit nahezu 700 Mitgliedern der größte Kreisverband des Bayernbundes. Weitere Gründungen folgten. Die jüngste ist der Kreisverband Holledau, den wir im Sommer diesen Jahres aus der Taufe gehoben haben.

So sind wir heute organisatorisch gut gerüstet die Aufgaben des Bayernbundes erfolgreich wahrzunehmen. Aber die Zeit bleibt nicht stehen. Weil unsere Mitgliedschaft etwas überaltert ist, aber viele unserer Aufgaben in die Zukunft weisen haben wir eine Arbeitsgruppe junger Bayernbund-Mitglieder gegründet. Sie soll künftig Einfluss nehmen auf die konkrete Ausgestaltung unserer Arbeit. Aus diesem Grunde haben wir im Landesvorstand beschlossen künftig im Landesvorstand, wie auch in den Kreisverbänden jeweils einen Jugendbeauftragten zu wählen.

Auch bei der Weiß-Blauen Rundschau und beim Internet-Auftritt des Bayernbundes sind Veränderungen angedacht. Auf den neuen Landesvorstand warten damit schon eine Reihe wichtiger Aufgaben.

Ich sage hiermit allen ein von Herzen kommendes „Vergelts Gott“ die mich in all diesen Jahren unterstützt haben.

Adolf Dinglreiter, MdL a. D.
Ehrenvorsitzender

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